Kliniken & Zentren
Patienten & Besucher
Veranstaltungen
Presse / News
Ihre Ansprechpartner
Ihr Klinikaufenthalt
Med. Sonderbereiche
Krankenpflege
Seelsorge & Soziale Dienste
Anfahrt
Medien
Jobs & Karriere
Ärzte & Zuweiser

Chronisch Venöse Insuffizienz / Varikosis

Die chronisch venöse Insuffizienz oder auch venöses Stauungssyndrom genannt, ist die Folge einer venösen Abflussstörungen und kann zu Hautveränderungen der Beine mit der Spätfolge von Hautdefekten (Ulcerationen) führen.

 

Hauptursachen sind Krampfadern (Varikosis – krankhafte Erweiterung der oberflächlichen Venen mit einer Fehlfunktion der Venenklappen), tiefe Becken-Beinvenenthrombosen oder Fehlfunktionen der Venenklappen. Typische Symptome sind Schwere- und Spannungsgefühle in den Beinen, oberflächliche Venenerweiterungen (Besenreiser), Schwellungen (Ödeme), Krämpfe, vermehrter Juckreiz sowie Veränderungen der Haut, insbesondere im Bereich des Innenknöchels. 

 

Neben der Erhebung der Anamnese bzgl. möglicher Risikofaktoren und einer eingehenden körperlichen Untersuchung, spielt die venöse Gefäßultraschalluntersuchung (Duplex) eine wichtige Rolle im Rahmen der Diagnostik. Hiermit können eine Becken- oder Beinvenenthrombose als Ursache ausgeschlossen, sowie Prädilektionsstellen für die Entstehung von Krampfadern untersucht werden. Darüber hinaus ist eine orientierende Abschätzung der Funktion der tiefen Beinvenen möglich.

 

Die weitergehende Funktionsprüfung der tiefen Venen ermöglicht die Venenverschlussplethysmographie. Inwieweit die Behandlung von ggf. vorhandenen Krampfadern möglich und sinnvoll ist, kann in Einzelfällen mit einer Lichtreflexionsrheographie untersucht werden.

 

Anhand der durchgeführten Untersuchungen erstellen wir ein individuelles Therapiekonzept, welches konservative Maßnahmen (z.B. Kompressionstherapie) aber auch die Entfernung von Krampfadern beinhalten kann.